Der Spiegeleierweg - Auf dem Hochlandsteig von Hers­bruck nach Altdorf | Tour 216

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Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Wiesen und Wälder, Aussichtspunkte
Region Nürnberger Land
Linien S2
Länge ca. 27 km
Dauer ca. 6,5 Std.
Stufe Top Tour

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Der Spiegeleierweg - Auf dem Hochlandsteig von Hers­bruck nach Altdorf | Tour 216

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Vorwort

Vorwort

Laubwald-Landschaften und Streu­obst­wie­sen-Szenerien. Sinterterrassen an Quellgründen, Schlehenhecken und Wacholderwiesenweiten. Dazwischen einsame Weiler und uralte Kirchen.

Das sind die High­lights dieser 26 km langen Tour auf dem „Spiegeleierweg“ durch das Nürn­berger Land.

High­lights der Tour sind u.a.:

  • Mittelalterliche Stadtbefestigung Hers­bruck
  • Quellengrund mit Sinterterrassen
  • Schlehen- und Wacholderweiten
  • His­to­rische Kirchenkultur, etwa in Traunfeld
  • Mittelalterlicher Stadtkern Altdorf

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Hers­bruck
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

 Die Tour startet am Bahn­hof Hers­bruck l. d. Pegnitz – von Nürn­berg aus bist du in   31 Min dort!

Hers­bruck
976 erstmals erwähnt, entstand Hers­bruck an einer alten Nord-Süd-Ver­bin­dung (Forch­heim – Regensburg), die hier mittels einer Furt die Pegnitz querte. 1057 hatte der Ort bereits Münz-, Markt- und Zollrecht und erhielt 1297 Stadtrechte. Durch seine Lage an der „Goldenen Straße“ (Nürn­berg – Prag) gewann Hers­bruck ab dem 14. Jh. mehr an Bedeutung. Neben zahl­reichen alten Bürgerhäusern stehen von der alten Stadtbefestigung neben den drei Stadttoren noch Reste der Wehrmauer und mehrere
. Se­hens­wert sind auch die Stadtkirche mit spätgotischem Kirchenväteraltar und Palmesel sowie die Spitalkirche

Quelle: hers­bruck.de

Hers­bruck (16.05.2020, S. Dassler © VGN GmbH)

Du folgst der Markierung Hochlandsteig – dem „Spiegelei“ Gelbpunkt-  an der Johanneskirche vorbei aus der Stadt hinaus.

„Spiegeleierweg“ Hochlandsteig

Der Hochlandsteig wurde erstmals 1926 vom Frän­kischen Albverein begangen und mit Gelbpunkt ge­kenn­zeich­net.

Er gilt als einer der schönsten Wan­der­wege im Nürn­berger Land. Wegen seiner Markierung und der Tatsache, dass es damals bei den wenigen am Weg liegenden Einkehrstätten als warmes Essen eigentlich nur Spiegeleier gab, wird er auch „Spiegeleierweg“ genannt.

Quelle: VGN

Schriftstück zum Spiegeleierweg des FAV (16.05.2020, FAV © FAV)

Durch Kirschgärten und an Streu­obst­wie­sen sowie Sta­ti­onen des lokalen Bienenwegs ent­lang führt die Route schließ­lich im Laubwald bergan – auf den 586 m hohen Deckersberggipfel.

Holzmännchen auf dem Deckersberggipfel (16.05.2020, S. Dassler © VGN GmbH)

An der Felskanzel Jungfernsprung vorbei, mit Ausblicken auf die Burgruine und zum Happurger Stausee, wanderst du mit der Markierung  Gelbpunkt  hinab zum Quellengrund mit Sinterterrassen.

An­schlie­ßend geht es durch Hartenberg hindurch und an Schlehenhecken und Wacholderwiesen ent­lang nach Hinterhaslach.

Hier hast du An­schlussmöglichkeiten an die Bus­linien:

  • Ab Breitenbrunn mit der Linie 335 dem Blaupunkt nach rechts ca. 2 km bis nach Breitenbrunn folgen)
  • Ab Schupf mit der VGN-Frei­zeit­li­ni­e Happurger-Stausee-Express 334           (dem Blaupunkt nach links ca. 1 km bis nach Schupf folgen)

Ansonsten folgst du weiter dem We­ge­zei­chen Gelbpunkt. Der bewaldete Hang fällt hier steil ab, unten der Teufelstümpel – der Sage nach ein Versteck für Räuberbanden.

Du wanderst hinein nach Traunfeld.

Traunfeld

Gleich drei Barockaltäre gibt es in der Kirche St. Willibald. Außerdem: Mehrere Quellen bilden den Ursprung des Traunfelder Bachs in der Orts­mit­te. Und an einem Haus östlich der Quellen befindet sich ein altes Dreifaltigkeitsrelief.

Quelle: pfarrverband-lauterhofen.de & VGN

Auf dem Spiegeleierweg (18.05.2020, S. Dassler © VGN GmbH)

Der Hochlandsteig Gelbpunkt folgt dem Traunfelder Bach durch den Bachgrund zur Eratsmühle und weiter an einem Aquädukt vorbei an felsigen Laubwaldlandschaften nach Eismannsberg.

Eismannsberg
Bis 1900 oberpfälzisch, seit 1972 Ortsteil von Altdorf. Das alte Schloss der Herren von Oelhafen steht noch im Orts­kern. Die Kirche St. Andreas und Bartholomäus steht anstelle einer im 11. Jh. erwähnten hölzernen Kapelle der Schlossherren von Eismannsberg. Altar, Kanzel und Taufstein sind neugotisch, die Fresken wurden erst 1946 von einem Düsseldorfer Künstler geschaffen.

Quelle: dekanat-altdorf.de

Weiter dem „Spiegelei“Gelbpunkt  hinterher, durch Buchen- und Eichenwälder nach Hagenhausen.

Hagenhausen
Der Ort kam erst 1896 zu Mit­tel­fran­ken hinzu, lange war er geteilt. Die Grenze war der Raschbach, der sich vor dem Kirchberg mit dem Traunfelder Bach vereinigt. Die Chorturm-Kirche aus dem 13. Jh. ist katholisch, sie wurde 1998 gründlich renoviert. Die Pieta am Hauptaltar und der linke Seitenaltar mit der Madonna und dem Kind, das die silberne Traube hält, sind al­ler­dings rund 500 Jahre alt.

Quelle: altdorf.de

Blick zurück nach Hagenhausen (18.05.2020, S. Dassler © VGN GmbH)

Am Hirschbühler Graben ent­lang führt der Hochlandsteig Gelbpunkt schließ­lich zum Ziel der Tour – nach Altdorf.

Altdorf
Die ehemalige Uni­ver­si­tätsstadt mit mittelalterlichem Stadtkern liegt auf einer Liastrasse, auf der schon um 800 ein frän­kischer Königshof mit Martinskapelle stand. Die 1578 gegründete Uni­ver­si­tät wurde 1809 nach Erlangen verlegt und das Bezirksamt 1862 aufgelöst.

Se­hens­wert ist der mittelalterliche Stadtkern mit Resten der Stadtbefestigung und zwei Tortürmen, die Laurentiuskirche und das Häuser-Ensemble um Kirche und Rathaus. Das Uni­ver­si­tätsmuseum birgt neben den Erinnerungen an die Hohe Schule auch eine um­fang­reiche Fossiliensamm­lung.


Quelle: altdorf.de

S-Bahn­hof Altdorf (18.05.2020, S. Dassler © VGN GmbH)

Vom Hal­te­punkt S-Bahn -Bahn­hof Altdorf aus geht es zurück zu den Anschlüssen in den Ver­bund­raum.

Altdorf Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

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Bitte informiere Dich in Deinem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Weitere In­for­ma­ti­onen:
Das Gaststättenverzeichnis von Altdorf mit zahl­reichen Ein­kehr­mög­lich­keiten sowie Tou­rist­in­for­ma­ti­onen finden sie unter: www.altdorf.de/seite/de/stadt/229/-/Tou­rist­in­for­ma­ti­on.html

Altdorf-Eismannsberg

Gast­haus Hirschmann

Eismannsberger Dorfstraße 3
90518 Altdorf-Eismannsberg
Tel: 09187 5971

Altdorf-Hagenhausen

Gast­haus "Zur Linde"

Im Roten Stein 1
90518 Altdorf-Hagenhausen
Tel: 09187 5603

Happurg

Glücksmühle

Obere Mühlstr. 3
91230 Happurg
Tel: 01511 7455408

Kommentare

Kommentare

12. Dezember 2022 17:40 Uhr, naturweiberl, Nürnberg

Schöne, lange, einsame Tour, die durchaus fordernd ist. Das Höhenprofil bildet die Aufstiegshöhenmeter nicht richtig ab. Letzendlich waren es fast 800Hm aufwärts und 26km, da arbeiten die Beinmuskeln. Die Wege sind nicht überall gut markiert, aber man findet sich doch gut zurecht. Viele umgestürzte Bäume in einigen Wäldern. Wir sind keinem einzigen Menschen begegnet.

25. August 2021 18:59 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Einsam waren wir unterwegs, über Waldwege und Pfade - sehr schöne Tour.
Nach dem Aufstieg durch die Kirschgärten bei Ellersbach, sollte man der 'Kapelle unter den drei Angerlinden' einen Besuch abstatten. Dazu bei dem Querweg nicht nach links (wie im Text), sondern ein paar Meter nach rechts zum Kirchlein. Schönes Plätzchen und Ausblick auf Ellersbach.
Im Laubwand nach der Eratsmühle teilt sich der Spiegeleierweg. Man kann entweder den Hauptweg weiter gehen, oder links den Pfad hinunter zum 'Talgrund'. Dort über das Bächlein und dann wieder hoch zum Hauptweg.

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