Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Bierwanderung, Touren am Wasser, Täler und Schluchten, Gruppenausflug
Region Fränkisches Seenland
Linien 609 623 R6/S2 R62 S2
Länge ca. 11 km
Dauer ca. 2,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Genusswandern im Spalter Hopfenhügelland

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Vorwort

Vorwort

Hopfen, Wasser und Bierkultur im Frän­kischen Seenland

Sanft geschwungene Hügel, Aussichten ins weite Land, Hopfengärten, Bierkultur und Seen­land­schaften. Das wartet auf uns bei der Tour „Genusswandern im Spalter Hopfenhügelland“. Dabei heißt es „Erleben, schmecken und staunen!“ im Museum HopfenBierGut im alten Kornhaus in Spalt und „Schiff ahoi!“ bei der Fahrt mit der MS Brombachsee. Bis auf den steilen und ausgesetzten Anstieg in das Schnittlinger Loch ist die Strecke auch mit durch­schnitt­licher Kondition gut zu bewältigen und ideal für kleine und große Gruppen.

High­lights der Tour sind u.a.:

  • Schnittlinger Loch
  • Museum HopfenBierGut
  • Spalter BarfußWonnenWeg
  • Schifffahrt mit der MS Brombachsee

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Spalt - Schnittlinger Loch - Enderndorf - Brombachsee - Ramsberg (06.02.2020)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Spalt Altes Rathaus
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Am Nürn­berger Haupt­bahn­hof nehmen wir die R-Bahn-Bahn oder S2 nach Roth. Von dort aus geht es mit dem Brombachsee-Express 609 weiter nach Spalt.

Bereits die Bus­fahrt bietet uns bald Aussichten in das Spalter Hopfenhügelland mit seinen typischen sanft geschwungenen Anhöhen und Hopfengärten. Es geht den Massendorfer Berg hinauf, der für Rennrad-Freunde ein beliebter Trainingsberg in der Region ist. Wir erklimmen die Anhöhe indes ganz entspannt und steigen an­schlie­ßend in Spalt an der Hal­te­stel­le Haltestelle „Altes Rathaus“ aus.

Die an der Hopfenkultur und -geschichte Interessierten sollten hier zunächst einen Abstecher in das Museum HopfenBierGut un­ter­neh­men. Dazu ver­las­sen wir die Bus­hal­te­stel­le Rich­tung Süden und biegen an der Stadt-Apotheke, die in einem der typischen hochgiebligen, für die Hopfentrocknung mit zahl­reichen Böden ausgestatteten Häuser untergebracht ist, links in die Stiftsgasse ab. Wir umrunden die Stiftskirche St. Nikolaus linkerseits, die um 1320 erbaut und ab 1767 nach Plänen des fürstbischöflichen Hofbaumeisters Moritz Pedetti als Sakralbau im Stil des Rokoko mit einer Doppelturmfassade neu errichtet wurde. Wir werfen noch einen Blick in den herrlichen Nikolausgarten und betrachten das Spalatin-Denk­mal, des Ehrenbürgers Spalt. Auf dem Gabrieliplatz angekommen, gehen wir auf diesem nach schräg rechts bis zum Museum HopfenBierGut.

Wir ver­las­sen das Museum und wenden uns nach rechts. Der Höllgasse folgen wir bis zum Kreisverkehr und biegen rechts in die Albrecht-Achilles-Straße ab. Vorbei am Hotel „Bay­e­rischer Hof“ halten wir uns dann rechts und biegen ein in die Hans-Gruber-Straße, die bald zum Hans-Gruber-Keller wird.

Das Museum HopfenBierGut
Das Museum ist im Kornhaus untergebracht, einer ehemaligen Zehntscheune der Fürstbischöfe von Eichstätt. Der Fachwerkbau stammt aus dem 14. Jahrhundert, ging 1862 in den Besitz der Stadt über und diente von 1897 bis 1984 als Hopfenlager und -signierhalle. Nach der aufwendigen Renovierung ist heute im Museum Hopfen-BierGut auf 1200 Quadratmetern die Welt des Hopfens und Bieres erlebbar gemacht worden. Das Museum folgt einem interaktiven und modernen Konzept und macht die Spalter Braukunst mit dem weltbekannten Aromahopfen lebendig. 2015 wurde das Museum mit der „Goldenen Bieridee“ ausgezeichnet, 2017 folgte die Auszeichnung mit dem „Bay­e­rischen Museumspreis“. Das Museum bietet nicht nur Führungen und Wanderaus­stel­lungen an, sondern auch Bierseminare in der hauseigenen Bierwerkstatt, Bierverkostungen und vieles mehr! Im Kornhaus ist außerdem die Tourist-In­for­ma­ti­on untergebracht. Ein gut ausgestatteter Museumsladen mit Bierspe­zi­a­li­täten & regionalen Produkten sowie reich­hal­tiges Infomaterial runden den Besuch ab.

HopfenBierGut – Museum im Kornhaus Spalt
Gabrieliplatz 1, 91174 Spalt
Tel. 09175 7965-50, Fax 09175 7965-950
Geöffnet: Di.–So. von 10–17 Uhr, kornhaus@spalt.de
www.hopfenbiergut.de

Nun sind wir auf dem regulären Wan­der­weg Nr. 18 angekommen. Immer nach Westen geht der Weg an weiten Feldern und Hopfenplantagen ent­lang. In der Hochzeit des Spalter Hopfenanbaus war der Großteil des umliegenden Gebietes von den Hopfenlandschaften ge­prägt. Heute gibt es viel Freifläche zwischen den Hopfengärten, die anderweitig land­wirt­schaft­lich genutzt wird. Nach einer Rechtskurve zeigt uns ein großes Schild (Schnittlinger Loch) den Weg links abwärts.

Schnittlinger Loch
Die beeindruckende Sandsteinschlucht mit Felswänden bis zu einer Höhe von 15 Metern wurde durch den Hatzelbach über Jahrtausende hinweg ausgehöhlt. Die Halbhöhlen und Felsabstürze erstrecken sich über eine Länge von etwa 50 m. Neben Sedimentstrukturen gibt es einige Einritzungen im Stein. Das Schnittlinger Loch ist heute Na­tur­denk­mal und ein High­light unserer Tour!

Schnittlinger Loch (20.07.2019, A. Gaspar-Klein © A. Gaspar-Klein)

Schließ­lich tauchen wir ein in den Wald und steigen steil bergan zum Schnittlinger Loch. Der ausgesetzte Pfad am Schnittlinger Loch führt über Holztreppen weiter bergauf, über Wurzeln hinweg, bis wir die Anhöhe erreichen. Zugewachsen und wildromantisch führt hier der Pfad weiter durch den Wald, taucht hier und da hinaus auf Hochwiesen und führt uns schließ­lich zu der kleinen Kapelle am Keilberg (50 m rechts vom Weg).

Wir queren die Straße und folgen weiter dem Wan­der­weg 18 . Am Waldeck kurz nach links und dann rechts auf einen Pfad durch den Wald. Nach ca. 150 m aus dem Wald und dann am Wald­rand ent­lang. Es geht sanft auf und ab und in einer Spitzkehre nach rechts, zuerst auf Verbundpflaster zwischen den Feldern bis zur ersten Straße nach links in den Ort Hagsbronn.

Hier können wir uns im Gast­haus „Zur frischen Quelle“ – bei einer ein­ma­ligen Weitsicht von der Terrasse aus – eine Pause gönnen. Wer nicht einkehren möchte, geht die erste Straße (ca. 100 m vor dem Gast­haus) rechts hoch mit dem Wan­der­weg 16. Nach einem leichten Anstieg stoßen wir auf die „Stockheimer Straße“. Auf dieser geht es nur wenige Meter links weiter – gleich biegen wir wieder rechts ab auf die Straße „Oberes Dorf“ und folgen weiter dem Wan­der­weg 16 . Über die Anhöhe geht es immer ge­ra­de­aus. Noch vor dem Aussichtspunkt Enderndorf haben wir die Gelegenheit, an einer Scheune rechts abzubiegen (an der darauffolgenden T-Kreu­zung links) und den „Spalter BarfußWonnenWeg“ zu erleben.

Spalter BarfußWonnenWeg
Der „Spalter BarfußWonnenWeg“ lässt Natur erfühlen – im wahrsten Sinne des Wortes. Auf dem rund zwei Kilometer langen Barfußpfad warten ver­schie­denste Bodenbeläge auf uns und unsere Füße: Natursteinplatten, Kies, Sand, Rinde und Moos. Das Barfußlaufen macht dabei nicht nur Spaß, sondern ist zudem gesund – es regt das Herz-Kreislauf-System und damit die Durchblutung an. Und ermöglicht darüber hinaus auch eine ganz neue Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umgebung.

An­schlie­ßend ver­las­sen wir den Wonnenweg gen Süden auf einem breiten Weg und halten uns, am Wohnmobilstellplatz „Panorama“ angekommen, links. So nehmen wir auch noch den Enderndorfer Aussichtspunkt mit und sind wieder auf unserem altbekannten Wan­der­weg 16. Diesem folgen wir nun stetig bergab in den Ort Enderndorf hinein.

Auf der Freiherr-von-Harsdorf-Straße angekommen, biegen wir rechts ab und folgen dieser bis hinab zum Ufer des Brombachsees. Hier landen wir direkt an der Anlegestelle der MS Brombachsee und können uns auf hohe (Brombach)See begeben.

Zurück nach Nürn­berg kommen wir ganz bequem: Die Hal­te­stel­le Haltestelle „Enderndorf Seeufer“ befindet sich gegenüber dem Kioskgebäude in direkter Nähe zur Anlegestelle und bringt uns zurück nach Roth, wo wir mit der R-Bahn-Bahn oder der S2 wieder nach Nürn­berg zurückgelangen. Der Bahn­hof Ramsberg befindet sich 10 Mi­nu­ten vom Bootsanleger Ramsberg entfernt. Dafür geht es vom Anleger direkt ge­ra­de­aus und wir biegen nach wenigen Metern an der T-Kreu­zung rechts ab. An der Weinbergstraße führt nun der Weg wenige Meter zur Haltestelle Bahn­hof Ramsberg. Von hier aus bringt uns die Seenland-Bahn R-Bahn über Pleinfeld oder Gun­zen­hau­sen nach Nürn­berg oder Ans­bach.

Das Frän­kische Seenland
Brombachsee (Kleiner und Großer Brombachsee und der direkt an­schlie­ßende Igelsbachsee), Alt­mühl­see, Rothsee, Hahnenkammsee und Dennenloher See bilden zusammen das Frän­kische Seenland. Zweck der künstlich angelegten Seen war die Anpassung des regional sehr un­ter­schied­lich verteilten Wasservorkommens in Bayern. Um die Le­bens­qua­li­tät einerseits und die wirt­schaft­liche Entwicklung andererseits zu steigern, sollte ein Wasserausgleich zwischen dem wasserarmen Nord- und dem wasserreichen Südbayern geschaffen werden. Erste Planungsansätze gab es bereits 1942. Offiziell beschlossen wurde das Bauvorhaben 1970 vom Bay­e­rischen Landtag. Der Bauab­schluss erfolgte am 20. Juli 2000 mit der offiziellen Einweihung des Brombachsees durch den damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber.

Ramsberg Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Tipps auf einen Blick

  • Spalter BarfußWonnenWeg
    Geöffnet von April – Ok­to­ber, kos­ten­lose
    Nutzung, nicht mit Kin­der­wa­gen oder Rollstuhl
    befahrbar. Haustiere (auch Hunde) nicht
    erlaubt. www.spalt.de
  • Erlebnisschifffahrt Brombachsee
    Rund­fahrten mit der MS Brombachsee und
    Ver­an­stal­tungen. www.msbrombachsee.com
  • Ver­an­stal­tungen und Termine
    www.fraenkisches-seenland.de
  • Landratsamt Roth Frei­zeit & Tourismus
    www.urlaub-roth.de

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Spalt

„Hoffmanns-Keller“
Alfred Hoffmann

Windsbacher Str. 21
91174 Spalt
Tel: 09175 857
Ruhetag: Mitt­woch, auf Anfrage für Gruppen geöffnet

Café Restaurant „Zum Hochreiter“
Familie Amende

Seeweg 1, Enderndorf a. See
91174 Spalt
Tel: 09175 9749
Ruhetag: Mon­tag (Betriebsruhe: Jan. und Feb.)

Gast­haus „Zur frischen Quelle“
Familie Erich Gruber

Unteres Dorf 6, Hagsbronn
91174 Spalt
Tel: 09175 591
Ruhetag: Diens­tag

Gasthof Brombachsee
Harald Wißmüller

Freiherr-von-Harsdorf-Str. 30
91174 Spalt
Tel: 09175 1080

Hotel-Gasthof Krone

Hauptstraße 23
91174 Spalt
Tel: 09175 370
Ruhetag: Diens­tag

Kommentare

Kommentare

28. Juni 2020 17:53 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Schnittlinger Loch, schöne Panoramablicke und noch die Fahrt mit dem Triamaran auf dem Brombachsee machen diese Wanderung zum Erlebnis.

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