Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Weinwanderung, Schlösser und Burgen, Aussichtspunkte
Region Fränkisches Weinland
Linien 109 R8
Länge ca. 11 km
Dauer ca. 3 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
Landschaft
Gastronomie
An­spruch / Kondition
Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Kapellberg, Keltenkultur und sonnenverwöhnte Weine

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Vorwort

Vorwort

Naturent­de­ckungs­tour im Steigerwald und Weingenuss im Weinparadies

Rotgoldenes Laub zwischen goldweißen und tiefdunkel-blauen Trauben: Zeit für die Weinlese an sonnenverwöhnten Hängen! Schon unsere Vorfahren wussten die Trauben gekonnt zu verarbeiten, für den Genuss rund um das ganze Jahr. Jeder Jahrgang mit seiner ganz eigenen Charakteristik, das begeistert nicht nur die Kenner eines exquisiten Tropfens.

Aber auch im Frühling, be­son­ders zur Zeit der Obstbaumblüte, liegt die Landschaft um die Weinberge verzaubert da, genauso wenn die Wiesen im Sommer artenreich bunt blühen und hohe Gräser im Winde schaukeln. Zwei Hö­he­punkte: der aussichtsreiche Weigenheimer Kapellberg und die immer noch beeindruckende Burgruine Hohenlandsberg, deren Gelände sich nach und nach die Natur zurückerobert. Dazwischen ein bezaubernder kleiner Waldsee, ganz von Bäumen umgeben – so kommen wir hinüber zum zweiten Teil unserer Jubiläums-Bocksbeuteltour: Gleich zwei Weinbergshütten, jede mit ihrer ganz eigenen Charakteristik, schenken uns auf den letzten Kilometern beste sonnenverwöhnte Weine aus. Sie können dabei auch mitten zwischen den Rebstöcken sitzen und durchprobieren. Wir verlangten da so einen trockenen Kerner, bekamen zu hören, dass „ganz trocken net ausgschenkt werd“, des geht doch net … Daraufhin wünschten wir uns „den Besten“, der gleich darauf, goldgelb und randvoll im Weinkrügerl gebracht, vor uns stand …

Probieren Sie mit, kommen Sie mit, steigen Sie ein! Der VGN bringt Sie hin! Unser BocksbeutelExpress wird 20 Jahre alt! Sams­tags und sonn­tags, wenn die urigen Weinbergshütten Sie willkommen heißen, bringt der Bus Sie zum Wanderstart nach Weigenheim und holt Sie abends in Reusch wieder ab. Zurücklehen und genießen, die schöne frän­kische Landschaft und den Tag noch einmal vorüberziehen lassen in froher Gesellschaft Gleich gesinnter im Bus … Schön war’s, das wollen wir auf jeden Fall wieder machen! Das TagesTicket Plus gilt für einen Tag oder ein ganzes Wo­chen­en­de, da brauchen Sie für sams­tags und sonn­tags nur eine Fahr­kar­te für das ge­samte VGN-Gebiet. Das TagesTicket Plus gilt für 6 Per­so­nen (max. 2 ab 18 J.) – einen Hund dürfen Sie auch gratis mit­neh­men.

Am Wo­chen­en­de zweimal wandern gehen mit nur einer Fahr­kar­te, vielleicht in ganz ver­schie­denen Regionen – oder sams­tags einkaufen und sonn­tags zum Wein pilgern oder noch andere Kombinationen: Der VGN macht’s möglich! Viel Freude, Frohsinn und wunderschöne Weinwandertage wünscht Ihnen Ihr VGN!

High­lights der Tour sind u.a.:

  • Ruine Hohenlandsberg
  • Kirchenburg Reusch
  • Taubenlochhütte und Weinbergshütte
  • Gref und Kistner

Karte

Karte

Wan­der­kar­te

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Uffenheim Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Der Bocksbeutel-Express 109 bringt Sie am Wo­chen­en­de entweder vom Bahn­hof Uffenheim oder vom Bahn­hof Iphofen nach Weigenheim. Sie können aber auch schon am Bahn­hof Uffenheim mit der Wan­de­rung starten.

Zu­brin­gerwan­de­rung (+ 4,25 km)
Bahn­hof Uffenheim – Weigenheim Bus­hal­te­stel­le

Der Zu­brin­gerwan­der­weg weist zwar keine großen Hö­he­punkte auf, geht aber nach dem Bebauungsende Uffenheims ab­wechs­lungs­reich über Wiesen und Felder: mit Blick auf Weigenheim, Reusch, Schloss Frankenberg und den Weigenheimer Kapellberg. Im Prinzip gilt die Markierung Strahlenmuschel rechts weiss, die jedoch manchmal fehlt.

Beim Bahn­hofs­ge­bäu­de laufen wir, mit den Gleisen rechts von uns, über den Park­platz zur Straße „Am Bahn­hof“. Dort nach rechts und ca. 300 m ent­lang der Schienen. An der Querstraße rechts und durch die Un­ter­füh­rung. Danach geht’s m. M. Strahlenmuschel rechts weiss auf dem schmalen Fußweg am Maschendrahtzaun ent­lang und an der nächsten Ein­mün­dung „Am Brünnlein“ nach rechts. Die Straße macht eine Rechtskurve, wir laufen ge­ra­de­aus m. M. Strahlenmuschel rechts weiss in den Schotterweg. Bereits hier haben Sie einen schönen Blick zum Weinland hinüber: links drüben Schloss Frankenberg, der auffallend rote Kirchturm gehört zu Weigenheim, schräg links vorne unser erster Hö­he­punkt, der Weigenheimer Kapellberg.

Der Hauptweg macht eine Rechtskurve, wir laufen o. M. links und dann weiter ge­ra­de­aus bis zum markierten Betonpfeiler (Stromleitung). Hier weist die Markierung nach rechts in den Grasweg. Der breite Erdpfad wird zum Teerweg und stößt auf einen Querweg, wo es markiert nach links geht. Jetzt nehmen wir den Radweg mit grünem We­ge­zei­chen zu Hilfe und laufen immer ge­ra­de­aus, wenn auch auf kurvigem Weg, direkt nach Weigenheim hinein. Nach dem ma­le­rischen Gast­haus „Schwarzer Adler“, das leider nur noch sporadisch geöffnet hat, sind wir schon an der Haltestelle Bocksbeutel-Bus­hal­te­stel­le Weigenheim.

An der Hal­te­stel­le Haltestelle Weigenheim folgen wir zunächst auf der Hauptstraße dem Radweg­wei­ser Rich­tung Markt Nordheim nach Osten. Die Hauptstraße macht einen Rechtsbogen, bei der Kurve sehen wir linksseitig vorne „Markerts Bacchusstube“, rechts den allumfassenden Infopoint Weigenheim mit Hinweisen zu den Wein- und Häckerstuben, zur Ortgeschichte und zur Umgebung: Eine Brotzeitbank nebst stilistischen Weinfässern ist auch da. Wir folgen der Hauptstraße, bei der Ein­mün­dung Felsenkellerweg geht’s ge­ra­de­aus m. Markierung des Weinparadiesweges (Weinparadiesweg (grüne Trauben) am Laternenpfahl) weiter.

Kurz vor Ortsende halten wir uns m. M. Weinparadiesweg (grüne Trauben) und WW Kapellberg, 1,5 km am Verzweig links. Ge­ra­de­aus weiter, am Bebauungsende öffnet sich nach rechts der Blick zum Weigenheimer Kapellberg. Da geht’s gleich rauf, das ist unser erstes schönes Aussichtsziel! Noch liegen die Weinberge versteckt ums Eck, am Verzweig m. M. (Weinparadiesweg (grüne Trauben)= Weinparadiesweg) nach rechts in den Schotterweg. Vor uns erkennen wir nun den gewundenen Graspfad, der sich hinaufschlängelt, der uns auf das Gipfelplateau führt: Der Schotterweg macht eine Rechtskurve, es geht in den Graspfad und links ab. Über Blumenwiesen spazieren wir mit freiem Blick durch die naturbelassene sanfthügelige Landschaft immer weiter hinauf, zunächst zur großen Infotafel mit Brotzeitbank an der aussichtsreichsten Stelle: Zurückschauen nach Weigenheim und weiter … Halbrechts in der Ferne am bewaldeten Hang grüßt auch Schloss Frankenberg herüber, dem wir im Laufe der Tour immer näher kommen.

Nach der Infotafel halten wir uns rechts, es geht am traubenverzierten steinernen Weinparadies-Denk­mal vorbei, und laufen so am rechten Rand des Gipfelplateaus weiter. Über die Weinberge hinweg, liegt uns das weite Land zu Füßen! (Links drüben ist eine Infohütte. Die Hinweistafeln sind aber die gleichen wie in Weigenheim unten.) Weiter ansteigend geht’s, immer am rechten Plateau-Rand ent­lang, auf ein kleines Häuschen ge­ra­de­aus zu, bald sieht man eine zweite Hütte. Wir laufen um die Kurve und daran vorbei, jetzt mit Süd-Fernblick und weiter zur dritten Hütte. Dort den rechten Verzweig nehmen, direkt an den Weinstöcken vorbei, ein Grasweg von oben stößt dazu, auf diesem bergab weiter, dem breiten Erdpfad folgen. Ein Schotterweg kommt von oben dazu, auch diesem folgen wir nach unten, jetzt wieder m. M. Weinparadiesweg (grüne Trauben), der wir für die nächsten 1,4 km um viele Ecken herum folgen: An der Kreu­zung im spitzen Winkel nach links hinab und nach ca. 150 m nach rechts in den kleinen Graspfad, deutlich markiert.

Durch den Wald (16.10.2019, U. Buescher © VGN GmbH)

Am nächsten Verzweig, bei einem lichten föhrenbestandenen Hügel, ist m. M. der Graspfad nach links gemeint (= am Hügel vorbei, nicht nach oben auf den Hügel hinauf). Rechts oben am Hang: ein ein­facher, etwas altertümlich anmutender Jägerstand in schöner Landschaft. Es geht bergab, m. M. nach rechts, an wilden hohen Hecken ent­lang. Die Vögel zwitschern, wunderschön ist unser Weg: der Graspfad verläuft hin und her, beim Blick nach links hinüber ist Schloss Frankenstein schon größer geworden. Neben uns befinden sich schließ­lich hohe Bäume, die Markierung schickt uns nach links – und wieder weg vom Wald zu einem Teerweg: Hier m. M. links, daraufhin der Rechtskurve des Teerweges folgen, geradewegs auf die Scheunen zu. Dahinter steht eine ausführliche Infotafel mit Auskünften zur Geschichte der alten Landsburg auf dem Hohenlandsberg samt einem Foto.

Hoch oben thront sie, die mächtige Burg, auf dem fast unbewaldeten Hügel. Wenn wir nach halbrechts vorne hinaufschauen: zu den nunmehr bewaldeten höchsten Erhebungen … Da stand sie einst, dorthin geht’s jetzt zum nächsten Hö­he­punkt unserer Tour. Was wohl von der einst stolzen Burg heute noch übrig ist? Dieser Berg war schon zur Zeit der Kelten besiedelt.

Bei der Info-Tafel folgen wir der Markierung schwarze W1 auf gelb, hier manchmal etwas versteckt unter Blättern rechts am Holzpfahl. Wir biegen rechts ab, der Schotterweg führt uns m. M. schwarze W1 auf gelb immer ge­ra­de­aus bergan in den Wald und weiter zu einem kleinen Waldsee, dem Marbacher See: Die hohen Bäume und der Himmel spiegeln sich in dem klaren Wasser, schön!

Wir bleiben auf dem breiten Schotterweg, der nach einer Linkskurve und einer Rechtskurve den Keltenweg, der bei einer Bank von rechts kommt, aufnimmt. Weiter m.M. schwarze W1 auf gelb, wir stoßen auf eine Gabelung, hier mit WW Hohe Landsberg, 2 km nach links, an der nächsten Kreu­zung m. M. schwarze W1 auf gelb (und vielen anderen Markierungen) nach rechts auf den breiten Schotterweg. Eine Infotafel erklärt, was es mit dem Weigenheimer Mittelwald auf sich hat. Knorrige Bäume, Blumenwiesen dazwischen, offene Landschaft, die schönste Ecke hier!

Wenige Meter weiter, am Abzweig „Oberer und Unterer Schimmel“, folgen wir dem verwitterten alten Holzweg­wei­ser „Hohenlandsberg“ (schwarze W1 auf gelb nicht mehr) sowie der Markierung „Keltenweg“ spitzwinklig nach rechts. Es geht an einem trockengefallenen Weiher vorbei, nach 200 m am Querweg links, mit WW Zur Burgruine Hohenlandsberg und auf einem steinigen Forst­weg kurvenreich nach oben. Am nächsten Verzweig beginnt unser Abstecher zur Burgruine. Hierher kommen wir später wieder zurück. Leider gibt es keine Aussicht von dort.

Zur Burgruine jetzt spitzwinklig rechts (viele WW), nach ca. 200 Metern an der Infotafel den mittleren der drei Pfade nehmen, WW Hohenlandsberg. Der schmale Pfad verzweigt noch einmal nach links und geht dabei noch etwas nach oben. Der hohe Wall ringsherum steht noch, wenn auch etwas überwachsen.

Ein Eingang, ein Durchschlupf in den Burghof? Noch ein paar Meter, da ist er! Ein steinerner Torbogen öffnet sich in der Ringwallanlage, ein richtiger Tunnel durch die erstaunlich dicke Burgmauer! Zu beiden Seiten Öffnungen und Hohlräume in der Wand – frühere Keller, Verließe? Vorratskammern …? Manche vergittert heutzutage, genau wie die ehemaligen Hauptgewölbe der Kasematten und der Nebengewölbe in­ner­halb des Burggeländes. Fledermäuse überwintern hier, auch andere seltene Tier- und Pflanzenarten sollen geschützt werden.

Wir laufen den gleichen Weg zurück bis zum bekannten Abzweig und folgen nun dem WW Reusch, 4,5 km. Achtung! Gleich darauf nehmen wir den kleinen Verzweig nach links, WW Weigenheimer Hohlweg, der uns auf einem angenehm schmalen und weich federnden Pfad erst nach unten, dann nahezu eben an schönen Niederund Mittelwaldbeständen vorbei und darauf wieder steiler und hohlwegartig nach unten führt.

Ruine Hohenlandsberg
Einst stand hier eine keltische Höhenburg, umfriedet mit keltischen Mauern, so­ge­nannten Pfostenschlitzmauern. Nach außen waren das hohe senkrechte Trockenmauern mit aufgesetzten Palisaden, die durch eine aufwändige Konstruktion mit den Erdwällen dahinter verankert waren. Vorgelagert waren zum weiteren Schutz tiefe Gräben. Johann von Schwarzenberg ließ von 1511 bis 1524 die alte Burg abbrechen und komplett neu bauen, und zwar nach damaliger modernster Militärbautechnik, wobei die Bauern und Untertanen Fronarbeit leisten mussten. Die be­son­ders gut befestigte Burg war wohl eine der außergewöhnlichsten Burgenbauten Frankens. Gleich einer Festung war sie und – wie einst die Keltenburg – von hohen Mauern mit Abwehrtürmen und Wällen umgeben. In der Mitte des Burghofes stand ein gewaltiger quadratischer Wohnbau, gleich einem Palast, mit zu­sätz­lichen Rundtürmen an den vier Ecken.

Trotzdem wurde die Burg schon 1554 im zweiten Markgrafenkrieg erobert und an­schlie­ßend angezündet, gesprengt und gnadenlos zu Grunde geschleift. Vorhanden ist heute vor allem noch der Burgwall mit dem Rundbogen des ehemaligen Torbaues als Eingang. Reste der Gewölbe und Burgkeller sind zu sehen, ebenso der Stumpf des viereckigen Außenturmes weiter hinten oben auf dem Wall. In der Mitte des Burghofes liegen noch viele Trümmer und Steine, die von dem eingezäunten riesigen Steinbruch stammen, 200 m von der Ruine entfernt. Quelle und weitere Infos: www.osingverein.de

Über den Steigerwaldkamm ins Weinparadies
Markt Bibart - Andreas-Därr-Türm - Nenzenheim - Weinparadiesscheune - Bullenheim

Hohlwege
Einen deutlicher ausge­prägten, felsgesäumten Hohlweg und in­te­res­sante Infos finden Sie im VGN-Wandertipp „Über den Steigerwaldkamm ins Weinparadies“. Über 3 Aussichtstürme auf dem Steiger waldkamm und Blumenwiesen nach Nenzen heim – und weiter zum Bullen heimer Berg: Wein.Kultur.Genuss.

Wir treten, fast schon im Tal, aus dem Wald heraus. Das letzte Stück begleiten uns wieder einzeln stehende knorrige Kiefern auf weichem Grasland. Ein schöner Blick ins hügelige Land tut sich auf: Es mutet südlich an, ein bisschen wie in der Toskana, wenn auch die Zypressen fehlen. Unten steht eine Brotzeitbank am Schotterweg, hier rechts mit dem unübersehbaren grüngelben Schild: „Probieren Sie nach 700 m Grefs und Kistners Weine!“ Wir folgen der Auf­for­de­rung und spazieren frohgemut weiter.

Durch den Wald (16.10.2019, U. Buescher © VGN GmbH)

Steile Weinberge schieben sich jetzt ins Bild, die Markierung Weinparadiesweg (grüne Trauben) ist wieder da und führt uns über ein paar Zacken zur bald sichtbaren Weinbergshütte hin: Links drüben taucht eine Fahne auf, ein Hausdach ... Manchmal kommen ganze Busladungen, weil’s so gut ist! Aber keine Sorge, Wein gibt’s genug, Platz bei gutem Wetter auch: Bis in die Weinberge hinein stehen viele Tische und Bänke, bei schlechtem Wetter kann man hineingehen.

Wir laufen weiter, mit der Weinbergshütte rechter Hand, in den Weg mit dem Schild Einbahnstraße (in Fahrt­rich­tung). Mit scheinbar unendlich vielen Zacken (das liegt nicht am potentiellen Weingenuss) führt uns die Markierung Weinparadiesweg (grüne Trauben) um den 403 Meter hohen Rother Berg. Bei einer Unterstandshütte erfreut uns ein prächtiger Blick zum Schloss Frankenberg hinüber. Wir schlendern hier mit WW Taubenlochhütte zunächst auf einem steilen Teerstück bergab, dann wieder rechts leicht bergauf in den Graspfad und immer so weiter mit unserer Markierung zu dieser nächsten Weinprobierstube. Nach der Infotafel Reusch / Frankenberg links abbiegen – und schon sind wir da.

Mit der Hütte rechts von uns geht’s an­schlie­ßend hinunter, wir queren o. M. die Teerstraße, laufen ge­ra­de­aus in den breiten Wie­sen­weg und folgen ihm um einige Kurven nach Reusch hinein. Die ersten Häuser ge­hö­ren zur Schlossmühle, die Teerstraße verzweigt sich an einer dreieckigen Grüninsel mit Birken und Brotzeitbank. Der rechte (untere) Weg führt nach gut 200 m zum Ortsbrunnen mit Bänken und Infotafel. Das Bushal­te­stel­len­schild steht zwar links in der kleineren Ortsstraße, der Bocksbeutel-Express 109 hält aber beim Ortsbrunnen rechts drüben.

Kirchenburg Reusch
Falls noch etwas Zeit bleibt, lohnt sich ein Abstecher: Im Zentrum dieses urfrän­kischen Ortes steht die Kirchenburg mit der Marienkirche im Mittelpunkt des zentralen dörflichen Ensembles. Von weit überregionaler Bedeutung bekrönt der spätgotische Flügelaltar mit seiner geschnitzten „Sonn­tagsseite“ und der bemalten „Werk­tagsseite“ den Chorraum.

Den Schlüssel für die Kirche gibt es beim Kirchenvorsteher, Herrn Rudi Albrecht, Reusch 103, 97215 Weigenheim, Tel. 09842-1312 Vielleicht möchten Sie aber mehr wissen: Wer ist dargestellt in den geschnitzten Skulpturen, welche Aussagen macht die bemalte Seite des Altars als „biblia pauperum“? Antworten auf diese Fragen er­hal­ten Sie bei einer Kirchenführung von Dr. Robert Herold, Tel. 09842-1590, oder unter: www.weinparadiesfranken.de

Frankenberg – und somit Reusch – wurde im Bauernkrieg von 1525 verschont, dank der Verwandtschaft mit Ulrich von Hutten und der Freundschaft mit Martin Luther. Das Kloster Birklingen wurde zerstört und von dort der wertvolle Marienaltar nach Reusch gebracht. Quelle und Infos: www.weigenheim.de

Äpfel am Baum (16.10.2019, U. Buescher © VGN GmbH)

Weitere Infos und Ver­an­stal­tungshinweise:
Weinparadies Franken
Schlossplatz 1
97258 Ippesheim
Telefon 09339 991565
www.weinparadies-franken.de

Reusch (Weigenheim) Ort
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

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Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Weigenheim

„Gref’s und Kistner’s Weinbergshütte“

Zehntgasse 12
97215 Weigenheim
Tel: 09842 953940
1.5. bis Ende Okt., Sonn- u. Fei­er­tage ab 11 Uhr

Gast­haus „Schwarzer Adler“

Hauptstr. 26
97215 Weigenheim
Tel: 09842 601
Fax: 09842 9369655
Ruhetag: Mo.

He­cken­wirt­schaft & Weinidylle Hopfner

Hauptstr. 17
97215 Weigenheim
Tel: 09842 1787

Schoppenstube May

Hauptstraße 35
97215 Weigenheim
Tel: 09842 935858
Öffn­ungs­zeiten laut Website beachten!

Taubenlochhütte
Werner Geuder jun.

Reusch 102
97215 Weigenheim
Tel: 09842 7360
22.4.–Anfang Nov., Sa. ab 16 Uhr und So. ab 13.30 Uhr

Winzerhof & Bacchusstube Markert

Hauptstr. 12
97215 Weigenheim
Tel: 09842 1622

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