27. Februar 2019

Die Frei­zeit genießen mit dem VGN

Die Frei­zeit genießen mit dem VGN: Neue Ausflugstipps
laden dazu ein, das VGN-Gebiet zu erkunden 

 Die Weiherwelt im Nordwesten Nürn­bergs entdecken, über Felsen kraxeln, auf bisher unentdeckten Wegen zum Alt­mühl­see radeln oder genussvoll zu ganz besonderen Linden wandern – das sind einige der 13 neuen Frei­zeittipps, die der Ver­kehrs­ver­bund Groß­raum Nürn­berg (VGN) Jahr auf der Frei­zeit Messe präsentiert. Dazu gibt es ein attraktives Rahmenprogramm mit zu­sätz­lichen Insidertipps am Stand D02 in Halle 9.

 Stadtnah oder fernab touristischer Hö­he­punkte, Berge oder Wasser, Abenteuer oder Erholung: die neuen Flyer mit Wandertipps, ein Ringbuch für Radler, ein Vorschlag für einen Betriebsausflug und eine Mehrtagestour laden dazu ein, das VGN-Gebiet zu erkunden. Und die Fahrt mit Bussen und Bahnen sorgt dafür, dass der Genuss nicht zu kurz kommt. Die neuen Tipps sind auf der Frei­zeit Messe er­hält­lich und können ab 27. Fe­bru­ar online bestellt oder inklusive kos­ten­losem GPS-Track he­run­ter­ge­la­den werden:vgn.de/frei­zeit

Mit dem VGN ans Wasser

Handtuch und Badeanzug sollte man für diese Tour unbedingt einpacken: „Weiches Wildbader Quellwasser und die Frankenhöhe“ ist mit 17 Kilometern einen Tagesausflug wert, zumal der Start im touristisch in­te­res­santen Rothen­burg o.d.T. liegt. Die Tour nach Burgbernheim beinhaltet ein schönes Walderlebnis im Naturpark Frankenhöhe, Erfrischung im Waldschwimmbad Nordenberg und ku­li­na­rische Genüsse im Waldgasthof Wildbad oder das Ab­schlussbier im Bier­gar­ten Langskeller. Die Strecke verläuft überwiegend auf Forst- und Wirtschaftswegen und ist sehr gut mit dem Zug zu erreichen.

In den nördlichen Steigerwald führt die gut 16 Kilometer lange Tour „Weiher, Wald und Wallburg“. Auf dem Weg von Trossenfurt nach Eltmann liegt auch der Erlebnispfad Tretzendorfer Weiher, der an zehn Mitmach-Sta­ti­onen die vielfältige Tierwelt in den Lebensräumen des gleichnamigen Na­tur­schutz­ge­bietes vorstellt. Durch aktives Rätseln, Tasten, Suchen und Hören kann man ent­lang des Pfades ver­schie­dene Bewohner von Wald, Wiese und Wasser ken­nen­ler­nen. Ent­lang der idyl­lischen Tretzendorfer Weiher findet man nicht nur eines der bedeutendsten Amphibienvorkommen Unterfrankens, sondern kann außerdem Fledermäuse, Insekten und Vögel beobachten, denen der naturnahe Bachlauf und die Fischteiche optimalen
Lebensraum bieten.

Typisch frän­kische Weiherketten mit wunderbaren Weitblicken erwarten die Wanderer auf dem „100-Weiher-Weg“. Von Emskirchen nach Höchstadt a.d. Aisch sind es ins­ge­samt 33 Kilometer, die sich gut auf zwei oder auch drei Tage aufteilen lassen. Ohne große Stei­gungen führt die erste Etappe (18 Kilometer) von Emskirchen nach Weisendorf, wo die Bus­linie 202 auch die Rück­fahrt nach Erlangen ermöglicht. Sogar eine Badestelle ist dabei, mit dem wohlklingenden Namen „Tanzenhaid“. Auf dem zweiten Abschnitt zwischen Weisendorf und Gremsdorf (11 Kilometer) reiht sich Weiher an Weiher. Hö­he­punkt ist die „Vogelfreistätte Weihergebiet bei Mohrhof“, ein Schutzgebiet von europäischem Rang, in dem bis zu 240 Vogelarten leben. Von Gremsdorf aus kann man den Bus nach Erlangen oder Höchstadt nehmen oder noch die letzten vier Kilometer nach Höchstadt zu Fuß gehen. Neben der guten Ver­kehrs­an­bin­dung gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten.

Auf stillen Wegen zum Alt­mühl­see

Ein Sprung ins kühle Nass lockt auch am Ende dieser Tour: Für alle, die sich gerne etwas abseits der touristischen Massen bewegen, ist das Ringbuch für Radler gedacht. „Weites Land“ beinhaltet zwei Tourenvorschläge, die jeweils in Dombühl beginnen, das durch die Ver­län­ge­rung der S4 über Ans­bach hinaus nun sehr gut erreichbar ist. Höchste Zeit also, diese land­schaft­lich reizvolle Gegend mit dem Rad und dem VGN genauer zu erkunden. Vom Start­punkt Dombühl geht es dazu in südöstlicher Rich­tung ent­lang der Wieseth zur Altmühl und zum Alt­mühl­see. Im Gepäck sollte man für die rund 50 Kilometer lange Tour neben den Badesachen auch etwas Proviant haben, um un­ter­wegs ein gemütliches Picknick zu machen. Der zweite Tourenvorschlag ist ein aktualisierter „Klassiker“: Auf der alten Bahnlinie geht es nach Rothen­burg o.d.T. - eine reine „Genussradtour“, die mit 26 Kilometern Länge auch für Ungeübte gut machbar ist.

Wan­de­rungen für Genießer

Für Kurzentschlossene, oder wenn die Tage schon etwas kürzer werden, eignet sich ein Ausflug „Zum Neutrasfelsen“. In einer knappen halben Stunde ist man mit der R4 von Nürn­berg aus in Etzelwang. Neben der eigentlichen Wanderroute, die über 12,5 Kilometer von Etzelwang nach Hohenstadt führt, können sportliche und trittsichere Wanderer das ganze Jahr über bei passender Wetterlage noch „so nebenbei“ zwei 500er-Gipfel mit­neh­men. Wer es gemütlicher mag, bleibt auf dem beschriebenen Weg. Jede Menge Ein­kehr­mög­lich­keiten – darunter ein Erlebnisbauernhof für die ganze Familie – machen die Tour „ganzjahrestauglich“. Die Rück­fahrt mit der R3 ab Hohenstadt ist stündlich möglich.

Über die Külsheimer Steinhöhle nach Ipsheim“ ist eine für jedermann ge­eig­nete genussreiche Tour mit zahl­reichen Ein­kehr­mög­lich­keiten. Sie startet in Bad Windsheim mit einem Abstecher ent­lang der prächtigen grünen Oase des Kurparks. An den Weinlagen angekommen, eröffnen sich herrliche Rundblicke über das Windsheimer Becken, einer 180 Mil­li­onen Jahre alten Tallandschaft, die ein­ge­bet­tet zwischen den Höhenzügen der beiden Naturparks Steigerwald und Frankenhöhe liegt. Vor oder in der restaurierten Külsheimer Steinhöhle kann man gemütlich rasten, bevor es über Kaubenheim hinein in den frän­kischen Weinort Ipsheim geht. Für die Hin- und Rück­fahrt bietet die R81 stündliche Ver­bin­dungen.

Zu zwei ganz besonderen Linden“ führt die 18 Kilometer lange Wan­de­rung von Gräfenberg nach Wiesenthau. Etwas Kondition sollte man für diese Tour mitbringen, denn es geht anfangs steil bergauf. Dafür werden die Wanderer mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Nach wenigen Kilometern grüßt die berühmte 1000-jährige Kasberger Linde – ein beliebtes Fotomotiv. Wer nicht alles an einem Stück schafft, kann die Tour in Mittelehrenbach un­ter­bre­chen und mit der Bus­linie 223 nach Forch­heim oder Igensdorf fahren. Für alle, die nur einen Spa­zier­gang machen möchten, gibt es eine weitere Va­ri­an­te: Vom Bahn­hof Wiesenthau aus liegen auf einer Runde von vier Kilometern drei Ein­kehr­mög­lich­keiten am We­ges­rand. Ein Renaissance-Schloss und eine ungewöhnlich eingebaute Linde zeigen außerdem die vielfältigen Facetten des Frankenlandes.

Genuss steht auch bei der Tour „Zum Kalchreuther Felsenkeller“ im Mittelpunkt. Auf den Höhenrücken des Sebalder Reichswalds startet die 13 Kilometer lange Wan­de­rung zunächst von Großgeschaidt aus hinauf zum Kirschendorf Kalchreuth. Vor allem zu Zeiten der Kirschblüte ist der Abschnitt durch die Kirschgärten ein besonderer Wanderspaß. Danach ändert sich das Profil der Landschaft. Wälder und Schluchten sind auf dem Weg nach Heroldsberg angesagt. Und nicht zu vergessen: die Einkehr im Felsenkeller.

Für den Feierabend

An schönen Som­mer­abenden kann man auch nach Feierabend noch zu einer kleinen Tour aufbrechen, wenn die Anfahrt nicht lange dauert. Als Nürn­berger „Stadtwan­de­rung“ eignet sich dafür bestens die 8,5 Kilometer lange Tour „Vom Schweinauer Buck zum Föhrenbuck“. Von der Hal­te­stel­le Hohe Marter (U2, Bus 35 und 65) geht es vorbei am Garnisonmuseum zum Schweinauer Buck, der einen 360-Grad-Rundblick über die Frankenmetropole und darüber hinaus ermöglicht. Sportliche haben einen weiteren Aufstieg auf den Föhrenbuck vor sich, von wo aus der Weg zur gleichnamigen Hal­te­stel­le (Bus 51 und 651) führt. Ohne weiteren Gipfelsturm kann man den Weg am Alten Kanal ent­lang in die Gartenstadt zur Hal­te­stel­le Finkenbrunn (Tram 5, Bus 67, 68) einschlagen. Beide Va­ri­an­ten bieten Ein­kehr­mög­lich­keiten und eine gute Ver­kehrs­an­bin­dung.

Beliebter Frei­zeittipp neu aufgelegt

Nicht nur für Kletterer in­te­res­sant ist die Tour „Felsen und Höhlen am karstkundlichen Wanderpfad“. Sie ist nicht umsonst eine der beliebtesten Wan­de­rungen im VGN-Gebiet. Hö­he­punkt ist die Maximiliansgrotte, die den größten Tropfstein Deutschlands beherbergt. Weitere Grotten, Höhlen und die steinerne Stadt sowie die Kommunbrauerei in Neuhaus a. d. Pegnitz sorgen auf der etwa 13 Kilometer langen Route für Abwechslung. Ausgangs- und Endpunkt ist der Bahn­hof von Neuhaus a. d. Pegnitz, der mit der R3 schnell und bequem zu erreichen ist. Vom Haupt­bahn­hof Nürn­berg aus (und zurück) fahren Züge im Stun­den­takt, die Fahr­zeit mit dem Regional-Express beträgt etwa eine halbe Stunde.

Natur pur

Etwas Zeit sollte man für die 16,5 Kilometer lange Wan­de­rung „Durchs Bärental zum Görauer Anger“ von Waßmannsmühle nach Weismain einplanen. Die ab­wechs­lungs­reiche Tour durch traumhafte Landschaften im Obermain-Jura ist für Na­tur­lieb­ha­ber und Romantiker gleichermaßen ge­eig­net. Nach der beschaulichen Schlucht im Bärental warten herrliche Panorama-blicke vom beliebten Ausflugsziel Görauer Anger ins Obere Maintal und bis hin zu Ochsenkopf und Schneeberg im Fich­tel­ge­bir­ge. Von der Burgruine Niesten reichen die Blicke über das nahe Umland und das Städtchen Weismain. Dort kann man diesen Tagesausflug in einer der zahl­reichen Gaststätten rund um den Markt­platz ausklingen lassen, bevor es wieder zurück zum Bahn­hof in Burgkunstadt geht. Von 1. Mai bis 1. No­vem­ber bringt der Gottesgarten-Express (Linie 1230) an Sonn- und Fei­er­tagen Wanderer hin und zurück. Ganzjährig gibt es nach Voran­mel­dung einen Be­darfs­ver­kehr.

Für archäologisch Interessierte gehört die 17 Kilometer lange Wan­de­rung „Vom Anlauter- ins Kaisinger Tal“ zum Pflichtprogramm. In nicht einmal einer halben Stunde bringen die Regional-Expresszüge der R9 Wanderer von Nürn­berg nach Kinding, dem Aus­gangs­punkt dieser Tour. Nach einem Rund­gang auf dem Archäologischen Lehrpfad Schellenburg geht es hinunter nach Enkering und – wer möchte – auch hinauf zur Burgruine Rumberg, dann hinein nach Kinding. Nach dem Anstieg geht es über die Hochflächen der Südlichen Frän­kischen Alb hinein ins Kaisinger Tal, das mit seinen Kalksinterterrassen je nach Wasserstand ein weiteres High­light auf dem Weg nach Greding bietet.

Für Vereins- und Betriebsausflüge

Der VGN-Tipp für Vereins- oder Betriebsausflüge führt in den Land­kreis Fürth. Das Besondere: Von der An- und Abreise über Besichtigungen, Ein­kehr­mög­lich­keiten und Wanderrouten können die einzelnen Bausteine komplett über­nom­men oder in­di­vi­du­ell zu­sam­men­ge­stellt werden. Die Tour „Cadolzburg – Erlebnisse und Einkehren“ hat die mittelalterliche Hohenzollernburg zum Ziel, welche erst 2017 nach um­fang­reicher Restaurierung und der Einrich­tung eines Museums ihre Tore für Be­su­cher geöffnet hat. Auf einer kleinen Wan­de­rung dorthin können noch einige Programmpunkte eingefügt werden. Auch zahl­reiche Ein­kehr­mög­lich­keiten vor oder nach der Burgbesichtigung sind gegeben. Im weiteren Verlauf des Ausfluges gibt es noch mehr „Schmankerln“, wie bei­spiels­wei­se die Besichtigung einer Kaffeerösterei oder Schokoladenfabrik. Für die Hin- und Rück­fahrt steht die R11 im Halbstun­den­takt zur Ver­fü­gung.

VGN-Frei­zeittipps per App

Mit Start der Frei­zeit Messe sind die neuesten VGN-Tipps sowie einige der beliebten Bierwan­de­rungen auch bei der outdoor-App „komoot“ verfügbar. Die App richtet sich an Wanderer, Radfahrer und Läufer. Über den integrierten Kartendienst kann man sich die Daten der Touren he­run­ter­la­den oder auch in­di­vi­du­elle Touren planen. VGN-Kunden er­hal­ten zum Ken­nen­ler­nen ein Regionen-Paket gratis. Dafür geben neu registrierte Nutzer ein­fach „VGNfrei­zeit“ ein.

Günstige Frei­zeitgestaltung

Für alle Frei­zeittipps gilt: Günstige An­ge­bote wie das TagesTicket Plus oder MobiCards machen den Ausflug erschwinglich. Viele Frei­zeitpartner bieten Eintrittser­mä­ßi­gungen für VGN-Fahr­gäste. Und auch Be­su­cher der Frei­zeitMesse er­hal­ten gegen Vorlage ihres JahresAbos an der Kasse ermäßigten Eintritt bzw. können ihre vergünstigte Ein­tritts­kar­te vorab online bestellen. Mit dem Promotion-Code VGN19FM er­hal­ten Sie das Ticket für 9 Euro anstatt für 12 Euro:

www.frei­zeitmesse.de/ticket