| Region(en): | Fränkische Schweiz |
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| Dauer: | ca. 1 Tag |
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Nach ihrer Gründung im 10./11. Jahrhundert wurde die Burg Herrschaftssitz des Botho von Kärnten aus dem Adelsgeschlecht der Aribonen, der sich 1070 "Graf von Pottenstein" nannte. Nach 1100 gehörte die Burg 700 Jahre den Bischöfen von Bamberg.
1228 stellte Bischof Eckbert sie seiner Nichte, der Hl. Elisabeth, ungarische Prinzessin und Landgräfin von Thüringen, nach ihrer Flucht von der Wartburg als Schutzburg zur Verfügung.
Nach der Verstaatlichung 1803 und dem Übergang an das Königreich Bayern 1809 stand die Veste leer. Das gesamte Inventar, Wehrmauern und zehn Burggebäude waren verschwunden, als 1878 der Nürnberger Apotheker Dr. Kleemann sie kaufte und instand setzte. Seine Witwe verkaufte 1900 die Burg an die Nürnberger Brüder Michael, Architekt, und Hans Georg Wiesner, Kaufmann und Blech-Spielzeug-Fabrikant.
1918 erwarb Mayor a. D. Wilhem Chlothar Freiherr von Wintzingerode aus dem thüringischen Eichsfeld die Burg, die seitdem von seinen Nachfahren bewohnt und erhalten wird.
Seit den 60er-Jahren des 20. Jahrhundert beherbergt die älteste Burg in der Fränkischen Schweiz das Burgmuseum, das mit seinen Sammlungen, historischen Ausstellungen und Sonderausstellungen sowie dem parkartigen Burggarten mit herrlichem Blick über Stadt und Landschaft eine viel besuchte Kultureinrichtung in der Region ist.